Archiv für das Tag 'Naherholung'

Aug 18 2009

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Manfred Itzinger

Interessante Reise von Passau bis nach Wien

Abgelegt unter Kultur, Naherholung

 Im Frühjahr las ich im Bezirksjournal über eine Reise nach Linz, weiter nach Passau und zurück mit dem Schiff bis nach Wien, mit Unterbrechung in Linz. Und das ganze um € 199,-. Da ich schon lange eine Schiffreise auf der Donau machen wollte, zumindest von Melk bis Krems, buchte ich die Reise und ich habe es nicht bereut.
Trotz teilweise sehr schlechtem Wetter, war es eine schöne Reise. Linz, zur Zeit Kulturhauptstadt Europas, ist eine Reise wert. Nach der ersten Übernachtung in Linz ging es mit der Bahn weiter nach Passau. Auch in Passau gibt es viel zu sehen. Die Zeit ist leider viel zu kurz. Die Schifffahrt durch die Schlögener Schlinge, ein Traum, trotz Kälte und Regenschauer. Empfang mit Most und salzfreien Brot in Obermühl. Dazu Musik einer Trachtenkapelle. Nach der zweiten Übernachtung in Linz, ging es weiter mit dem Schiff Richtung Wien. Sektempfang und Operettenkonzert im Schloss Grein, ein sehenswertes Renaissanceschloss. Das Wetter besserte sich und in der Wachau schien die Sonne. Nach einem kurzen Aufenthalt in Dürnstein ging es weiter Richtung nach Wien. Ein Kapitänsessen war der Abschluss der Reise bevor wir in Nussdorf anlegten.
Ein kleine Auswahl von Fotos dieser Reise können Sie sich anschauen. Lieder streikte meine Kamera ab Grein, daher hört die Fotoserie in Grein auf.
Wenn Sie an dieser Reise interessiert sind, dann rufen Sie Donau Touristik an: 070/2080 oder informieren sie sich auf der Internetseite www.donaureisen.com.

Bezirksjournal Reise   http://www.flickr.com/photos/wiedenblog/sets/72157622072845250/show/

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Apr 14 2009

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Barbara.Neuroth

Wirtschaftskammerpark geschlossen. Was will die Kammer, was wollen die AnrainerInnen?

Abgelegt unter Gesundheit, Naherholung

Der Wirtschaftkammerpark soll für die Öffentlichkeit gesperrt werden. Die GRÜNEN WIEDEN schlagen einen Ruhe- und Sinnesgarten vor.

Als Semperit das Bürogebäude in der Schönburgstraße, Ecke Wiedner Hauptstraße errichtete geschah das auf dem Gelände des ehemaligen Rainerpalais. Gegenüber dem niederen Palaisbau, der die Dimensionen des noch heute nebenan angesiedelte Palais Schönburg einnahm, war die Flächenwidmung für den riesigen Bürotrakte ein gewaltiger städtebaulicher  Einschnitt, der sich auf die Lebensqualität der BewohnerInnen in den umliegenden Gründerzeitenbauten massiv auswirkte. Dafür war es nur recht und billig, dass der verbliebene Park, der damals ja noch größer war, den Nachbarinnen und Nachbarn öffentlich zur Verfügung zu stellen. Inzwischen hat bekannterweise die Wirtschaftskammer Österreich das Haus bezogen, in einer ersten Bauphase das Nebengebäude ausgebaut und aufgestockt.<s>.</s> Im Zuge eines neuerlichen Umbaus wurde ein Dachaufbau als repräsentativer Besprechungsraum auf den ohnedies überhohen Gebäudetrakt aufgesetzt. In den letzten Jahren vor dem Umbau hatte die Pflege des Parks nachgelassen, während der Bauphase wurde der Park als Auto- und Containerabstellplatz benützt, Wiese und Bäume wurden nicht bewässert. Die Hundefrequenz war auch in den letzten Jahren gestiegen, gibt es doch im Bezirk keine Fläche mehr (so wie früher hinter dem ORF Parkplatz, jetzt Toskana-Hof) wo Hunde frei laufen können. Ein Geschäftsleitungsbeschluss aus März 2009 hat dazugeführt, dass nun Tore des seit 40 Jahren öffentlich zugänglichen Park verschließen und die BewohnerInnen der Wieden ausschließen.

Schon im Jahr 1995 war das Parkgelände in Gefahr, als die WKO ein gewaltiges Tiefgaragenprojekt plante. Der alte Baumbestand wäre gefallen, Ausfahrtrampen, Lift- und Stiegenhäuser hätten den Grossteil des Parks „aufgefressen“. Dieses Projekt scheiterte am Widerstand der BürgerInnen-Initiative zur Rettung des Wirtschaftkammerparks, und hat sich im Nachhinein, seit Einführung des Parkpickerls, endgültig als unwirtschaftlich und unnötig herausgestellt.

Wie soll das aber weitergehen? Wird der Park nun zum repräsentativen Schaugrün oder kommt dem Wirtschaftskammerpark doch noch eine öffentliche Nutzung zu? Gerade ältere Menschen aus der Umgebung und Wirtschaftskammer-Angestellte, die sich ja bislang kaum im Park blicken ließen, fänden hier Erholung. Als ehemalige Sprecherin der BürgerInnen-Initiative habe ich mich immer um einen Dialog mit der Wirtschaftskammer bemüht und hatte auch den Eindruck, dass die Möglichkeiten einer Beteiligung bescheiden aber doch möglich wären. Auch wenn die Sperre des Parks nur nach meiner intensiven Nachfrage seitens der WKO publik wurde, sollte doch eine Möglichkeit gefunden werden eine Öffnung des Parks wieder zu ermöglichen. Es sollte eine Lösung sein, die die Interessen der WKO ebenso berücksichtigt, wie die Bedürfnisse der Bevölkerung. Das würde der eingangs erwähnten historischen Entwicklung mehr denn je gerecht.

Durchaus vorstellbar ist eine Nutzung des Parks ähnlich wie bei dem Ruhe- und Sinnesgarten in der Siebenbrunnengasse 29. Eine Nutzung durch Familien mit kleinen Kindern, aber auch durch ältere Menschen, denen der Weg in andere Parks zu weit ist, ist vorstellbar.

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