Mai
25
2009

Barbara.Neuroth
| 30. Mai 2009 |
| 10:00 | bis | 17:00 |
Für alle Radlosen, und die, die es nicht mehr bleiben wollen.
Kosty, ein wirklich netter und engagierter Fahrrad-Laden in der Weyringergasse 37 (gleich beim Südtirolerplatz U1 Ausgang Kolschitzkygasse/Weyringergasse) veranstaltet am Samstag 30 Mai von 10 - 17 h einen Flohmarkt.
Probefahren mit Elektrorädern
Rad-Neuheiten
Aktionsräder -Verkauf
Flohmarkt
Bier und Würstel gibts auch
Tags: Flohmarkt, Radverkehr
Jan
24
2009

Barbara.Neuroth

Als aktive und winterfeste Radlerin sitzen mir jetzt noch die Horrormeldung von 3 getöteten RadlerInnen im Herbst auf Wiens Straßen in den Gliedern. Jetzt ist die Jahresbilanz also ausgewertet und es ist amtlich und nicht ein dummer Zufall, ein Pech, Fahrlässigkeit,.. oder was immer an Entschuldigung für so eine Häufung von Unfällen angeboten wird. Jetzt werden wieder die ExpertInnen und die Politik ihre Wortspenden abgeben und die Mühlen der Entscheidungsfindung zwischen diesen beiden Extremen wird zu besseren oder schlechteren Ergebnissen in der Umsetzung der Radwegeplanung führen. Dabei ist es gar nicht so schwierig: Tempo 30 auf den Straßen, Sichtbarmachen der RadlerInnen für die AutofahrerInnen (nicht verstecken hinter parkenden Autos), durchgängige Radwege - kein Stückwerk, freie Sicht auf Kreuzungen (auch wenn das ein paar Parkplätze kostet), gute Sichtbarkeit der RadfahrerInnen (helle Kleidung, wer will,Warnwesten in der Nacht, Blinklichter und Tempo runter, vor allem wenn sich RadlerInnen und FußgängerInnen die Verkehrsbereiche teilen) Ich vermute, dass die meisten Verkehrsplaner AutofahrerInnen sind, ich weiss, dass die meisten PolitikerInnen AutofahrerInnen sind. In der Umsetzungsphase von Radwegplanung müssen die Strecken von selber radelnden AutofahrerInnen getestet werden, sonst wächst kein Bewusstsein für die Probleme des Radverkehrs in der Stadt. Die Antwort, eher laienhafte Vermutung von Frau Verkehrsministerin Bures, dass die sprunghaft angestiegenen Todesfälle im Radverkehr nicht allein damit zusammenhängt dass einfach viel mehr Radeln auf den Straßen unterwegs sind, zeugt doch von einem Funken der Erkenntnis. Mögen Taten folgen!! Ein paar Problemfälle von der Wieden gefällig:
- Mehrzweckstreifen Paulanergasse: ab der Einmündung in die Favoritenstraße endet der Radweg
- Radweg Margaretenstraße: viel zu eng für zu schnell Radelnde in beide Richtungen, Konflikt mit FußgängerInnen und einbiegende und abbiegende Autos vor allem am Wiedner Stern (höhe Waaggasse)
- Kreuzung Operngasse Kl. Margaretenstraße und Schleifmühlgasse, Abbieger gefährden geradeausfahrende RadlerInnen (die im Vorrang sind, aber nicht gesehen werden oder selber sehen)
- Der Mehrzweckstreifen Wiedner Hauptstraße stadteinwärts endet bei der Wirtschaftskammer, plötzlich und unangekündigt, just bei einer Kreuzung, die die Autofahrer durch Abiegespur (mit der Bim im Nacken) und Verengung der Fahrbahn heillos überfordert. Und dort will auch noch der Radverkehr Platz!
Die Liste ist alles andere als vollständig, sie soll vielmehr einladen Ihre Wahrnehmungen hier im blog zu beschreiben.
Tags: Radverkehr