Archiv für die Kategorie 'Verkehr'

Aug 10 2009

Profile Image of Manfred Itzinger
Manfred Itzinger

Rätsel

Abgelegt unter Verkehr, Öffentlicher Raum

Mittwoch am Südtiroler Platz
Mittwoch 5. August 2009

Die drei Informationstafeln standen letzte Woche in der Passage am Südtiroler Platz und stifteten bei Ortsfremden einige Verwirrung und Desinformation.

Wo geht es zur Linie O? Links oder rechts?

Wo geht es zur Linie 69A? Links oder rechts?

Hat man die Haltestelle der Linie 18 in die Laxenburgerstraße verlegt?

Sie werden sich diese Fragen jetzt nicht mehr stellen müssen. Ein Anruf der Grünen Gemeinderätin Ingrid Puller hat der Verwirrung ein Ende gesetzt. Die Informationstafeln wurden umgestellt und informieren nun richtig.

Richtige Aufstellung der Hinweisschilder aufgenommen am Montag, 10. August
sudtirolerpl-hinweisschilder-montag

2 Kommentare

Jun 17 2009

Profile Image of Barbara.Neuroth
Barbara.Neuroth

Nachtarbeit 17-19.6. auf der Wiedner Hauptstraße

Abgelegt unter Verkehr

Nachtarbeiten an der Kreuzung Wiedner Hauptstraße / Paulanergasse Utl.: 150 m2 neuer Fahrbahnbelag Wien (OTS) -

An zwei Nächten, beginnend am Mittwoch, den 17. Juni, jeweils in der Zeit von 20:00 - 05:00 Uhr, finden im Kreuzungsbereich Wiedner Hauptstraße / Paulanergasse (Fahrtrichtung stadteinwärts) Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn statt. Während dieser Bauzeit (17./18. und 18./19. Juni, 20:00-05:00 Uhr) wird die Wiedner Hauptstraße ab Mozartgasse inklusive dem Kreuzungsbereich Paulanergasse (Fahrtrichtung stadteinwärts) gesperrt. Von der Paulanergasse ist die Zufahrt zur Favoritenstraße nicht möglich. Die Autobuslinien werden über den Gleisbereich geführt. Außerdem wird die Einbahn in der Paulanergasse im Bereich zwischen Wiedner Hauptstraße und Neumanngasse während der Bautätigkeit aufgehoben. AutofahrerInnen werden während der Nachtstunden über die Mayerhofgasse - Favoritenstraße umgeleitet. Die Zufahrt zur Paulanergasse ist über die Favoritenstraße - Neumanngasse möglich. Die stadtauswärts führende Fahrspur der Wiedner Hauptstraße bleibt während der Bautätigkeit ungehindert befahrbar. Bereits am Freitag, den 19. Juni kann die MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau die Arbeiten abschließen.

Keine Kommentare

Mai 25 2009

Profile Image of Barbara.Neuroth
Barbara.Neuroth

Fahrrad-Fest bei Kosty

Abgelegt unter Nahversorgung, Radverkehr, Wieden

30. Mai 2009
10:00bis17:00

Für alle Radlosen, und die, die es nicht mehr bleiben wollen.

Kosty, ein wirklich netter und engagierter Fahrrad-Laden in der Weyringergasse 37 (gleich beim Südtirolerplatz U1 Ausgang Kolschitzkygasse/Weyringergasse) veranstaltet am Samstag 30 Mai von 10 - 17 h einen Flohmarkt.

Probefahren mit Elektrorädern

Rad-Neuheiten

Aktionsräder -Verkauf

Flohmarkt

Bier und Würstel gibts auch

Keine Kommentare

Apr 11 2009

Profile Image of Barbara.Neuroth
Barbara.Neuroth

Benefizevent “United for Africa” im Ost Klub

22. April 2009
21:00bis23:00

Maximilian Mayer, Schüler der HLW Berghaidengasse hat im Rahmen seines Abschlußprojekts eine große Veranstaltung organisiert. Er hat das sehr wichtige Thema HIV ausgewählt und möchte dabei Spenden für Aidskranke Kinder in Afrika aufbringen. Es ist mir deshalb ein Anliegen auf diese Veranstaltung ganz besonders hinzuweisen und dazu einzuladen.
Das Projekt “Africa Aid(S)” soll interessierten Schülerinnen, Schülern und Erwachsenen einen Einblick in die weltweit eskalierende Situation von HIV/Aids ermöglichen und Menschen Hoffnung geben.

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Hilfsorganisationen, die gemeinsam im Aktionsbündnis gegen Aids vertreten sind und verschiedenen Sponsoren gibt es

am Mittwoch, dem 22. April 2009, 21 h  im Ost Klub, Wien 4.

eine Benefizveranstaltung für HIV/Aids infizierte Kinder in Afrika. “United for Africa” ist der Titel des Charity-Events und gemeinsam soll den Kindern in Afrika mehr Hoffnung gegeben werden. Der Erlös aus allen Einnahmen dieses Projektes kommt einem Hilfsprojekt in Afrika zugute.

Es gibt viele Informationen zum Thema, ein mitreissendes Live-Musikprogramm mit Bands aus Afrika und DJ line. Unterstützen Sie die Initiative und kommen Sie in den Ost Klub. Eintritt VVK € 6,-,  Abendkassa € 8,-

Bitte weiterverbreiten,  Freunde mitbringen!

Keine Kommentare

Feb 10 2009

Profile Image of Julia Malle
Julia Malle

Fortschritt, fortschreiten - Wohin?

Abgelegt unter Verkehr

APM versus AW

Unlängst bezeichnete ein Freund die Grünen als fortschrittsfeindliche Partei. Anlass war die Diskussion um die Errichtung des so genannten Cable-Liner, im Jargon auch als APM (=Automatic People Mover) bekannt. Dieses auch Standseilbahn genannte Ding soll den Wiener Hauptbahnhof mit der  U1 verbinden. Praktisch vorstellen darf man/frau sich das Ganze folgendermaßen: Man/frau steige in einen Aufzug, steigt damit auf 25 m Höhe auf, legt anschließend eine verhältnismäßige kurze Strecke von 800 m zurück, steigt aus und fährt mit einem weiteren Aufzug wieder auf den Boden der Realität. Der Realismus ist es auch, der uns Grüne dazu veranlasst dieser “Innovation” kritisch gegenüberzustehen. Was in den Ohren mancher ziemlich lässig klingen mag, ist nämlich nicht nur unpraktisch, weil umständlich, sondern vor allem auch schweineteuer, d.h. 40 Mio. Euro. Viel günstiger und notwendiger wäre der Ausbau der Öffis bzw. eine bessere Anbindung des Straßenbahnnetzes an den Südbahnhof. 

In einer Presseaussendung vom 28. 11. behauptet die Bezirksvorsteherin des 4. Bezirkes, Susanne Reichard, “dass die Grünen für wahre Visionen für diese Stadt wieder einmal zu reaktionär und mutlos sind.” Liebe Frau Reichard! Nicht  zeitgemäß ist es, das Wort reaktionär, welches auf die französische Revolution zurück geht und eigentlich ”undemokratisch” bedeutet, mit den Grünen zu verbinden. Wenn Sie mit reaktionär wie oben genannter Freund (er hat seine Meinung mittlerweile geändert) fortschrittsfeindlich meinen, muss ich Sie bitter enttäuschen. Denn wir haben ein günstigeres und weit effizienteres Gegenkonzept: Voilà! 

Auto-Walks, AW, oder auch Beförderungsbänder genannt, wie es sie auch auf internationalen und modernsten Flufhäfen gibt: http://wien.gruene.at/verkehr/artikel/lesen/40286/ 

Mein persönlicher und für manche wahrscheinlich fortschrittsfeindlichster Gegenvorschlag zum Cable-Liner wäre folgender: Man nehme die 40 Millionen Euro, die die Standseilbahn kosten würde und investiere sie in den Bereich, der an allen Ecken und Enden kaputtgespart wird: Wissenschaft und Forschung. Dies wäre eine Investition in die Zukunft und auch hier beschäftigt man/frau sich mit Fortschritt. 

Julia Malle

P.S. Wenn Sie sich genauer über den Cable-Liner informieren wollen, darf ich Sie auf folgende Seite verweisen:

http://wieden.gruene.at/hauptbahnhof/artikel/lesen/39512/

Keine Kommentare

Feb 08 2009

Profile Image of Barbara.Neuroth
Barbara.Neuroth

Keine Naschmarktgarage, und das ist gut so

Im Spätherbst waren die Pläne für einen Garagenkobel im Hochwassergewölbe unter dem Naschmarkt plötzlich sehr konkret. Zumindest für manche, denn öffentlich waren diese Pläne nur für einen exklusiven Kreis, in der Verkehrskommission des 6. Bezirkes, zugänglich. Als Anrainerin, Freundin des und Konsumentin vom Naschmarkts (siehe auch meine Kolumnen in der Naschmarktzeitung http://www.wienernaschmarkt.eu/staende_info_uebrigs.html

Umso heftiger wurden diese Pläne öffentlich diskutiert, lobbyiert und kommentiert. Das ist keineswegs verwunderlich, denn der Hausverstand sagt einem schon, dass es sich bei diesem Projekt nur um eine Schnapsidee handeln kann:

Otto Wagner hat schon gewusst, wie er den Hohlraum unter dem Naschmarkt, für das tausendjährige Hochwasser dimensioniert. Jedes Volumen, das in diesen Hohraum hineingehängt wird, muss ja als Barriere wirken.

Garagen Aus- und Einfahrten sind schiarch, und verschlingen viel Platz an der Oberfläche,  das kann man sich bei jeder noch so hochgelobten Tiefgarage in Wien, ja in der ganzen Welt, ansehen.

Die 9 geplanten Auf- und Abgänge, gäserne Stiegenhäuser, die gleichzeitig als Abluftschächte dienen!! würden das denkmalgeschütze Ensemble des Naschmarkts verunzieren. Die Garagenabluft, die sich dann lauwarm  über Sushi und Radieschen legt, richtig g’schmackig!

Zuletzt, aber wohl am wichtigsten. Die Verkehrssituation um den “Bauch Wiens”. Die Weinzeilen sind an ihrer Leistungsfähigkeit angelangt, insbesondere am Samstag, wo sich der Markt der Käuferschaft erfreut, die er unter der Woche vermisst. Statt die öffentliche Verkehrsanbindung weiter zu verbessern, Radwege zu verlängern und zu verbinden, breite Fußverbindungen und Gehsteige, gute Beleuchtung, mehr Haltestellen für den Bus, Busspur, etc kurzum ein nicht-Auto-orientiertes Mobilitätskonzept für den Naschmarkt, ist gefragt.

Aber dafür fehlt dann sicher das Geld, für eine 8 Millionen teure Garage, bei der Autos durch eventuelles Hochwasser hinweggeschwemmt würde, gibt es offensichtlich finanzielle Mittel.

Dass nun das die rote Bezirksvorsteherin Kaufmann und der rote Verkehrsstadtrat Schicker einen vorzeitigen Planungstod der unsinnigen Naschmarktgarage ausgerufen haben hat vordergründig mit Vernunft zu tun. Hintergründig ist dafür sicher der massive Protest von prominenten und aufgebrachten AnrainerInnen und der Grünen Protestkampagne zu tun. Die Wahlen stehen vor der Tür und der rote Stimmenvorsprung vor den Grünen ist diesseits (Wieden) wie jenseits (Mariahilf) des Wienflusses nur haudünn. Da kann man den Grünen doch keinen politischen Erfolg vergönnen!

2 Kommentare

Jan 24 2009

Profile Image of Barbara.Neuroth
Barbara.Neuroth

70% mehr getötete RadlerInnen im Jahr 2008

Abgelegt unter Radverkehr, Verkehr

dscn01816

Als aktive und winterfeste Radlerin sitzen mir jetzt noch die Horrormeldung von 3 getöteten RadlerInnen im Herbst auf Wiens Straßen in den Gliedern. Jetzt ist die Jahresbilanz also ausgewertet und es ist amtlich und nicht ein dummer Zufall, ein Pech, Fahrlässigkeit,.. oder was immer an Entschuldigung für so eine Häufung von Unfällen angeboten wird. Jetzt werden wieder die ExpertInnen und die Politik ihre Wortspenden abgeben und die Mühlen der Entscheidungsfindung zwischen diesen beiden Extremen wird zu besseren oder schlechteren Ergebnissen in der Umsetzung der Radwegeplanung führen. Dabei ist es gar nicht so  schwierig: Tempo 30 auf den Straßen, Sichtbarmachen der RadlerInnen für die AutofahrerInnen (nicht verstecken hinter parkenden Autos), durchgängige Radwege - kein Stückwerk, freie Sicht auf Kreuzungen (auch wenn das ein paar Parkplätze kostet), gute Sichtbarkeit der RadfahrerInnen (helle Kleidung, wer will,Warnwesten  in der Nacht, Blinklichter und Tempo runter, vor allem wenn sich RadlerInnen und FußgängerInnen die Verkehrsbereiche teilen) Ich vermute, dass die meisten Verkehrsplaner AutofahrerInnen sind, ich weiss, dass die meisten PolitikerInnen  AutofahrerInnen sind. In der Umsetzungsphase von Radwegplanung müssen die Strecken von selber radelnden AutofahrerInnen getestet werden, sonst wächst kein Bewusstsein für die Probleme des Radverkehrs in der Stadt.  Die Antwort, eher laienhafte Vermutung von Frau Verkehrsministerin Bures, dass die sprunghaft angestiegenen Todesfälle im Radverkehr nicht allein damit zusammenhängt dass einfach viel mehr Radeln auf den Straßen unterwegs sind, zeugt doch von einem Funken der Erkenntnis. Mögen Taten folgen!!   Ein paar Problemfälle von der Wieden gefällig:

  • Mehrzweckstreifen Paulanergasse: ab der Einmündung in die Favoritenstraße endet der Radweg
  • Radweg Margaretenstraße: viel zu eng für zu schnell Radelnde in beide Richtungen, Konflikt mit FußgängerInnen und einbiegende und abbiegende Autos vor allem am Wiedner Stern (höhe Waaggasse)
  • Kreuzung Operngasse Kl. Margaretenstraße und Schleifmühlgasse, Abbieger gefährden geradeausfahrende RadlerInnen (die im Vorrang sind, aber nicht gesehen werden oder selber sehen)
  • Der Mehrzweckstreifen Wiedner Hauptstraße stadteinwärts  endet bei der Wirtschaftskammer, plötzlich und unangekündigt, just bei einer Kreuzung, die die Autofahrer durch Abiegespur (mit der Bim im Nacken) und Verengung der Fahrbahn heillos überfordert. Und dort will auch noch der Radverkehr Platz!

Die Liste ist alles andere als vollständig, sie soll vielmehr einladen Ihre Wahrnehmungen hier im blog zu beschreiben.

Keine Kommentare