Okt 16 2011
Es lebe - die Bestattung in der Goldeggasse
Seit wenigen Tagen gibt es eine neue BürgerInnen-Initiative im 4. Bezirk, engagierte BürgerInnen wehren sich gegen den Verkauf des Areals der Bestattung Wien
Die Bürgerinitiative “Rettet die Goldeggasse” fordert Stopp des laufenden Bieterverfahrens - Alle Parteien des Bezirks unterstützen die Bürgerinitiative
Der 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden wehrt sich gegen den geplanten Verkauf des Areals Goldeggasse 19 der Bestattung Wien.
Wohl einmalig für eine Bürgerinitiative in der Bundeshauptstadt ist es, dass alle im 4. Bezirk vertretenen Parteien der Bürgerinitiative ihre Unterstützung zugesagt haben. „Die Bürgerinitiative setzt sich dafür ein, dass das Areal in der Goldeggasse 19 so gut wie möglich für den Bezirk genutzt wird. Dies unterstütze ich als Bezirksvorsteher vollinhaltlich“, so Leopold Plasch, Bezirksvorsteher der Wieden (SPÖ). „Für uns Grüne ist vor allem eine Bürgerbeteiligung bei der Nachnutzung des Areals besonders wichtig“, stellte die stv. Bezirksvorsteherin Barbara Neuroth fest.“ Helga Riedel, Klubobfrau der ÖVP Wieden, wiederum machte deutlich, „dass die Erhaltung des Areals für generationenübergreifende Projekte ganz neue Formen der Zusammenarbeit und Betreuung ermöglichen wird“. Die FPÖ hatte ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Unterstützung bereits bei der letzten Bürgerversammlung Ende September deponiert.
„Unser oberstes Ziel ist es, dieses Juwel im Bezirk zu erhalten und den BürgerInnen künftig für generationenübergreifende, soziale und kulturelle Zwecke zugänglich zu machen. Wir appellieren daher an die Wiener Stadtwerke: Sprechen Sie mit uns und lassen Sie uns gemeinsam die Goldeggasse retten. Es ist noch nicht zu spät!“, so Christoph Herren, Sprecher der Bürgerinitiative „Rettet die Goldeggasse“.
Bei Interesse können Sie die BI kontaktieren bzw. die Unteschriftenlisten anfordern
Bürgerinitiative “Rettet die Goldeggasse”
Mag. Martin Hoffmann
Tel: 0680/2120792
mail: rettetdiegoldeggasse@gmail.com
http://www.facebook.com/Goldeggasse
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