Monatsarchiv für Mai 2011

Mai 31 2011

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Julia Malle

Jugendsprechstunden Wieden

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Heute: Jugendsprechstunde der “jungen” Grünen im Bezirk. 16-18 UHR - Kühnplatz - Her mit euren Fragen und Ideen, SEE YOU,

Julian und Julia

Näheres : http://wieden.gruene.at/wahlen_politik/artikel/lesen/73379/

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Mai 26 2011

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Barbara.Neuroth

Fotoausstellung Jugendstil von Josef Samuel

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30. Mai 2011
12:00

Jugenstil
auf der Wieden
Bauten und Details der Jahrhundertwende

Eröffnung Montag 30. Mai um 18 Uhr

Geöffnet vom 30. Mai – 9.Juni 2011
von 15 – 18 Uhr außer Sa. So. und Feiertag
In der Werkstätten – Fotogalerie – Samuel
1040 Wien, Mühlgasse 7 (Schildermalerei)
01/603 29 60 800 Jahre Wieden

Einladung zur Fotoausstellung von Josef & Kerstin Samuel

josef.samuel@chello.at

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Mai 11 2011

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Julia Malle

Bezirk, wie hältst du’s mit der Bildung?

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Bezirk, wie hältst du’s mit der Bildung?

Diese Gretchenfrage stellt sich immer wieder und sie stellt sich bereits im Zusammenhang mit den Kindergärten auf der Wieden, die nicht alle gut ausgestattet und vor allem aber Mangelware sind. Doch wie sich nicht erst heute herausstellt beginnt Bildung bereits bei den Kleinsten der Kleinen. Ähnlich weiter geht es in den Schulen. Auf der Wieden gibt es bis jetzt eine private neue Mittelschule, mit Öffentlichkeitsrecht für SchülerInnen von 10 bis 14 Jahren, d.h. für Kinder, die diese Schule besuchen wollen, ist ein Schulgeld von 140 Euro im Monat zu bezahlen, Nachmittagsbetreuung nicht inkludiert. (http://www.kp14.at/). Dass Privatschulen mit Öffentlichkeitsrecht eine etwas fragwürdige Angelegenheit sind - schließlich ist davon auszugehen, dass in diese Schulen auch Bundesgelder hineinfließen (ich lasse mich gerne eines besseren belehren) - sei dahingestellt. Die zitierte Schule mag eine gute Schule sein, ihrer Internetpräsenz zufolge ist sie zumindest weltoffen und recht einladend. Als Schultyp meine ich, hat sie sich aber nicht verändert, seit sie, wie rund 22 ehemalige Hauptschulen (http://www.neuemittelschule.at/hintergrundinformationen/nms_standorte.html) in ganz Wien den Stempel „Neue Mittelschule“ auf’s Aug’ gedruckt bekommen hat. Bis in den Herbst wird das namedropping rund um die „neue“ Schule in ganz Österreich weitergehen. „Reformen sehen anders aus“ so auch Abgeordneter zum Nationalrat Harald Walser, als nur den Namen Hauptschule in Neue Mittelschule zu ändern.
Viel mehr Sinn hätte es, eine tatsächlich neue Schule in den Bezirk zu holen, z.B. eine so genannte „Ganztagsschule“ im Bösendorfer Areal, das nun leer steht und an die Räumlichkeiten des WUKs erinnert. Wir wünschen uns, so auch Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Barbara Neuroth „für die Kinder und Jugendlichen Unterricht, Betreuung und Freizeit in einem Schulcampus, der den modernen Anforderungen entspricht.“ Ob diese Wünsche in Erfüllung gehen werden, wird auch sehr stark vom Wiener Koalitionspartner SPÖ und der Bundes-SPÖ abhängen. Es wird sich zeigen, ob diese dann irgendwann doch den Mut aufbringt, sich von der soziale Differenzen gerne aufrecht erhaltenden ÖVP zu emanzipieren und es schafft von ihren Kniefällen mal wieder aufzustehen.
In Bildungsagenden täten die GenossInnen jedenfalls gut daran, immer wieder den Blick über die Grenzen Österreichs zu richten, diesmal gen Norden, genauer nach Finnland. Finnland verfügt über gute Ganztagsschulen (nicht nur Beschäftigungstherapie für gelangweilte Kids am Nachmittag), hat pro Klasse, die stets gleichzeitig von 2 LehrerInnen unterrichtet wird, maximal 20 SchülerInnen.
Die geschätzten FinnInnen können sich nicht nur über sehr hohe AkademikerInnenquoten freuen, sondern waren bisher meist im Spitzenfeld hinsichtlich der PISA-Studien. Zumal der Lehrberuf im hohen Norden einen gänzlich anderen Stellenwert hat, bzw. überhaupt einen Stellenwert hat. Nicht nur dass hier tatsächliche und nicht nur scheinbare Reformen stattfinden, - und das meint nicht nur Namensänderungen der Schulen - auch gibt es eine korrekte Entlohnung und sorgfältige Auswahl der LehrerInnen. Hierzulande umgeht man aktuell die korrekte Entlohnung, in dem man StudentInnen bereits in die Schulen holt. Diese unterrichten dann dort bereits wie später einmal als formal anerkannte LehrerInnen, jedoch um 1/3 weniger Gehalt. Neuer Sparkurs der Regierung?
Auch im Norden zeigt sich: Das Land, das sich entscheidet weniger in Bildung zu investieren, verliert - passiert mit Schweden, das in neuen Studien nur mehr im Mittelfeld zu finden ist. Doch nicht mal in diese Situation (vom Gewinner zum Mittelklassespieler) wird Österreich kommen, wenn wir wie gehabt weitermachen. Im Gegenteil: Wir müssen uns erst einmal vom unteren Durchschnitt ins Mittelfeld vorkämpfen.

Julia Malle

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Mai 11 2011

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Julia Malle

Der Blick über den Zaun

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Einmal mehr stelle ich fest, dass die „hohe Politik“ durchaus noch etwas lernen kann von den Themen, die die Jungen (z.B. in den Jugendorganisationen) interessieren. Sie sind zumeist um ein gutes Stück durchdachter. Das merkt man etwa daran, dass gerade die Jungen den (frei nach Barbara Frischmuth) „Blick über den Zaun“ wagen und sich mit globalen Themen auseinandersetzen, mit Themen die unser aller Zukunft massiv beeinflussen werden. Gerade in Zeiten in denen sich das Thema Grenzen so massiv wie nun stellt - ich denke z.B. an die Konflikte in Libyen - wird schnell klar, was fehlt: ein europäischer Masterplan hinsichtlich der Asylpolitik und noch viel grundlegender: ein Blick über den Zaun auch was die österreichische Innenpolitik betrifft. Dieser darf nicht alleine den Rechten - in dem Fall Tunnelblick - überlassen werden!

Was hat das nun mit der Wieden zu tun? Scheinbar fängt die große Politik und ihr Nachdenken darüber stets im Kleinen an. Warum werden wir nicht zu einem Bezirk, der etwas über seine Grenzen hinaussieht und - denkt. Ein Bezirk, der sich auch mit „anderen“ Themen befasst. Ein Vorzeigebezirk, der nicht durch Boniertheit glänzt, sondern durch Weltoffenheit und Diskussionsfreude was grenzenlose Themen und Probleme betrifft, aber auch solche, bei denen wir voneinander lernen können.

Wir haben als „DiplomatInnenbezirk“ aber auch als Bezirk mit ein paar jungen Ecken (Schleifmühlgasse) die Expertise und das Interesse den Blick über den Zaun zu wagen!

Julia Malle

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Mai 11 2011

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Julia Malle

Trappelgasse

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Gehsteig neben der Stützmauer soll Barrierefreiheit bringen; Begrünung der Stützmauern und Sitzmöbel und Pflanzentrögen auf den Stiegen sollen die Attraktivität verbessern

Die Trappelgasse bietet ein tristes Bild. In zwei Teilbereichen liegt der Gehsteig eklatant höher als die Fahrbahn und wird durch eine graue Mauer abgestützt. Zwischen Stützmauer und parkenden Autos ist kein Platz für FußgängerInnen.

In einem weiteren Bereich wird der Höhenunterschied zwischen Gehsteig und Fahrbahn durch eine unansehnliche Stiege ausgeglichen. Auf beiden Seiten werden die Gehsteige durch Stiegen unterbrochen, die das Fortkommen von RollstuhlfahrerInnen, Vätern und Müttern mit Kinderwägen, geh- und sichtbehinderten Menschen erschweren, bzw. unmöglich machen. Ein Hinweisschild „bietet“ als Ausweichroute für die Stiegen eine Umrundung des gesamten Häuserblocks an, entweder über die Blechturmgasse oder die Johann Strauß-Gasse. Ein derartiger Umweg ist eine Zumutung für alle Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Um die Trappelgasse wenigstens auf einer Seite barrierefrei zu machen, schlagen die Grünen Wieden einen Gehsteig zwischen Stützmauer im Bereich der Hausnummer 4 und Fahrbahn vor.

Die Begrünung der beiden Stützmauern soll die Attraktivität der Gasse wesentlich verbessern. Sitzmöbel auf den Stiegen sollen zum Verweilen anregen.

Neben den Sitzmöbeln könnten auch noch Pflanzentröge auf den längs verlaufenden Stiegen etwas Farbe in die Gasse bringen. Der eine oder andere Baum, - wenn möglich, - würde das Bild des öffentlichen Raums zusätzlich verbessern.

Julia Malle

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Mai 11 2011

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Julia Malle

Rette dein Rad…

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Grüne Radrettung

Zeit: 16.06.2011, 15:00 Uhr
Ort: Radweg Operngasse, beim Bärenmühlendurchgang (TU Freihaus)

Damit Sie sicher mit ihrem Rad unterwegs sein können, bieten DIE GRÜNEN WIEDEN wieder einen kostenlosen Radcheck an. Profis checken Ihr Rad und führen notwendige kleinere Reparaturen sofort vor Ort durch.

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Mär 17 2011

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Barbara.Neuroth

Der 4. Bezirk wird 800 Jahre und gedenkt mit dem erlebbaren Projekt Wieden 800

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27. Mai 2011
17:00bis22:00

80 Jahre ist schon ein beachtliches Lebensalter für einen Menschen, und in dessen Erfahrungsspanne passierten mindestens 2 Weltwirtschaftskrisen, technische Entwicklungen vom Kopfhörer-Radio zum Smartphone, bemannter Weltraumflug, ein Weltkrieg, die Entwicklung von der Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl zum heutigen Europäischen Parlament, vom Pferdefuhrwerk zum Elektroauto und schlußendlich - aus aktuellem Anlass- zwei nukleare Katastrophenfälle. Viele technische und gesellschaftliche Entwicklungen passen in so ein Lebensalter, umso überwältigender ist eine Aneinanderreihung von 10 derartigen Lebensalter, das ergibt dann für den 4. Bezirk die sehr beachtlichen 800 Jahre.

Am 27. Mai 2011 jährt sich zum 800. Mal die erste urkundliche Erwähnung der Wieden, die damit eine der ältesten Vorstädte Wiens ist:

Treitlgasse 1/Bibliothek der TU/Evangelische Schule
Wo alles begann: Antoniuskapelle und Heiligengeistspital
Wo heute die Evangelische Schule steht, wurde bereits 1208 dem Heiligen Antonius, dem Parton der Hirten, eine Kapelle geweiht, der wohl auch eine Herberge für Wanderer und Hirten angeschlossen war. Auf der gegenüberliegenden Seite der Wiedner Hauptstraße, die damals schon ein viel frequentierter Verkehrsweg war, wurde zur selben Zeit mit der Errichtung eines Spitals begonnen, das Herzog Leopold VI. am 27. Mai 1211 dem Heiligengeistorden stiftete, was einerseits eine politische Geste an den Papst andererseits eine wichtige Entscheidung für die Entwicklung ganz Wiens war. Leopold schenkte dem Orden ein Grundstück, auf dem sie Kloster, Kirche, Spital und eine Mühle, die Heiligengeistmühle, im Mittelalter eine der bedeutendsten Mühle Wiens, errichten konnten. Das Heiligengeistspital war das erste Spital Wiens.

Zu diesem Anlass beauftragte die Bezirksvorstehung Wieden in einem Dreiparteienbeschluss von SPÖ, Grünen und ÖVP den Verein Zentrum QWIEN mit der Planung einer Ausstellung zur Geschichte der Wieden, die im ganzen Bezirk stattfinden wird.

Die Ausstellung WIEDEN 800 führt auf etwa 15 Wegen durch die 800-jährige Geschichte des Bezirks. In einem Magazin kann man Informationen zu den geplanten 150 Stationen nachlesen. Diese Wege widmen sich unterschiedlichen Themen wie der
politischen Geschichte, der wirtschaftlichen und sozialen Ent- wicklung und Innovationen, der Geschichte der Frauen, Epochen wie dem Mittelalter oder der Zeit der barocken Adelspaläste auf der Wieden, aber auch Kunst und KünstlerInnen, Musik und
Literatur.

Im farbigen Magazin WIEDEN 800,
das zu dieser Ausstellung erscheint, werden die Stationen ausführlich beschrieben und mit historischen
Abbildungen illustriert. An jeden Haushalt auf der Wieden wird dieses Magazin versandt, man wird es immer wieder zur Hand nehmen, um es zu einem Spaziergang mitzunehmen oder Geschichten aus der Nachbarschaft nachzulesen.

Am Freitag 27. Mai sind auch Feierlichkeiten im Bezirk geplant, wir werden hierorts informieren.

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