Mai 14 2009
DIE WIENER WÄNDE UND DAS BROTPROBLEM
| 23. Juni 2009 | ||
| 19:30 | bis | 22:30 |
| 19:30 | bis | 22:30 |
::: Ausstellung | Vernissage. Photos auf Leinwand.
::: Dienstag, 23.6.09
::: 19:30 MORMAT
::: 4., Mühlgasse 20
Mit Parolen beschmiert:
„Wandschmierereien“ beschreiben oft zentrale Botschaften, Befindlichkeiten, Forderungen, den Humor einer Stadt. Sie sind somit ein in seiner Bedeutung unterschätztes, wichtiges Medium im öffentlichen Raum. Kreatives Anmäuerln.
Der öffentliche Raum und seine Wortwahl:
Die Stadt Wien hat sich in Halbschale geworfen. Ankünden und Aufrufen ist mit kommerziellen Kulturplakatflächen und der Defacto-Demontage sämtlicher freier Plakatflächen zur Luxus-Kommunikation geworden. Dafür prägen gefühlte 32 Millionen offizielle „Plakatieren Verboten!“-Plakate das mausgraue Stadtbild.
Bleiben die geschmierten – zumeist anonymen – Botschaften. Der Häuserblock als städtischer Notizblock für diskursiven Dialog.
Martin Moped photographiert das und stellt aus und möchte den Dialog mit den UrheberInnen aufnehmen.
Das Verbreiten der Photos in diversen Web-Netzwerken mag die Suche nach ihnen erleichtern …
„WIR SCHMIEREN NICHT – WIR WACKELN AN EUREN FASSADEN“
(Schmierage, Wien 1, anonym)
MARTIN MOPED
* 27.3.1971, lebt und werkt in Wien.
Kabarettist (Gebrüder Moped, Lange Nacht des Kabaretts)
Flüchtlingsbetreuer
Kolumnist (HYDRA, kabarett.at)
Dozent des „Instituts für zeitgenössische Kulturgeschichte“, IZK
Begründer der MedienManufaktur Wien
Verhaltensauffälliger Dauernutzer einer CANON PowerShot A519
Mit freundlicher Unterstützung der Bezirksvertretung Wieden.
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