Monatsarchiv für Februar 2009

Feb 27 2009

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Barbara.Neuroth

Ausstellung im Grün-Raum Fr. 27. Februar

Abgelegt unter Kultur, Live

Zwei Studentinnen der Akademie stellen diesmal im Grün-Raum aus, das wird sicher eine nette Vernissage, mit Musik und vielen jungen Leuten

“Enge Bühne nach oben hin offen”
Werkzyklus - Malerei, Ölkreide, Tusche von Olivia Kaiser
“BahnBahnen” Bildserie - Zeichnungen mit Tusche auf Papier Franziska Bruckner

am Freitag, dem 27.2. 2009
um 19 Uhr
im Grün-Raum, 4., Favoritenstraße 22, (direkt beim U1 Lift Taubstummengasse)

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Feb 24 2009

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Julia Malle

Der Schnitzelkrieg - Die Lösung

Abgelegt unter Gastronomie

Ja, ich war im Weidinger in der Danhausergasse 3. Und ja, ich habe nach dem Großmutterschnitzel gefragt, was mir und meiner Begleitung vom Chef himself pipifein zubereitet wurde. Ich weiß nicht ob es ein kluger Schachzug war, dem Herr des Hauses und dem sehr netten Kellner vorher zu sagen, dass das jetzt ein Test ist und dass ich über dessen Ausgang bloggen muss. Auf alle Fälle, JA, Alkis hat Recht. Das Weidinger ist definitiv Schnitzelkönig in Wien. Der Schnaps, den ich nach bestandendem Test aufs Haus bekommen habe, ist aber auch net von schlechten Eltern.

Nichtsdestoweniger würde ich aber auch das Anzengruber jederzeit empfehlen.  Ich glaube die Debatte kann geschlossen werden. 1:0 für Alkis.

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Feb 18 2009

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Julia Malle

Opernball mal 3

Abgelegt unter Nahversorgung

Von Barbara Neuroth wurde mir folgender Veranstaltungshinweis weitergeleitet, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

 

Liebe Leute!

Ich will euch auf folgende VA anlässlich des Opernballs aufmerksam
machen.

Alles für Alle!

Eine warme Mahlzeit macht noch nicht satt -

Während ein Großteil der Gesellschaft die vermeintlich unerschöpflichen und für jede und jeden zugänglichen Konsummöglichkeiten als geradezu selbstverständlich betrachtet, wird nur allzu gerne vergessen, dass es anderen schon an den notwendigsten Existenzgrundlagen fehlt, dass vielen der Zugang zu Essen, Wohnen oder auch Informationen verwehrt bleibt. Indem vorausgesetzt wird, dass sich alle in den Produktionsprozess einbringen müssen, werden die zum politischen und sozialen Problem erklärt, die hier nicht mitkönnen oder wollen. Deshalb wollen wir an dem Tag an dem die Oper wieder aus allen Nähten platzt, Raum schaffen für Menschen die sonst aus dem öffentlichen Raum und Bewusstsein verdrängt werden. Wir laden also ein zu guter Musik ohne Drei-Viertel Takt, leckerem
Essen, und das Ganze für kein Geld.

Musik und Essen ohne Kohle!

Wann? Donnerstag 19. 2. 2009 ab 16:00
Wo? Bundesländerplatz (Ecke Mariahilferstraße / Neubaugasse), 1060
Wien

Georg Prack

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Feb 13 2009

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Barbara.Neuroth

eine gute mutter

Abgelegt unter Kultur

Beim gestrigen (12.2)  Leseabend von Hilde Langthaler (mit Bildern von  Regina Alfery) im Grün-Raum wurden folgende Zeilen vorgetragen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte

 

eine gute mutter

….lässt aus sich ein ungeheures maß an

purem masochismus pressen

und lässt sich später dann  

selbst das

auch noch zum vorwurf machen

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Feb 12 2009

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Julia Malle

Opernball mal 2

Abgelegt unter Gastronomie

Am 19. Februar heißt es wieder “Alles Walzer” in der Wiener Staatsoper.  Ja, genau - Opernball.  Sollten Sie es sich leisten können, oder über gute Connections in die eine oder andere “Loge” verfügen, vergessen Sie bitte nicht den Dresscode: Damen: großes, langes Abendkleid. Herren: Frackzwang. Eintritt: 230,-/Rangloge: 17.000,-/der Tisch für 6 Personen ist ein “Schnäppchen” von 960,-/ Opernball für Arme  gibt´s auch:  Zu den 230,- Eintritt kommen dann nur mehr 160,- für den Tischanteil für 2 Personen im 6. Stock. Auch Richie Mörtl Lugner spürt wohl die Finanzkrise und hat sich dieses Mal einen B-Promi eingekauft, Nicollette Sheridan, ihres Zeichens verzweifelte Hausfrau. Den Blick auf selbige gibts mit Operngucker gratis.

Sozusagen gratis und zeitgleich gibt es auch den etwas queereren Opernball in der Alten Lampe, Heumühlgasse 13. Der Opernball nach Lampenart kann was Stil und Etikette betrifft locker mithalten: 17 Uhr –5 Uhr Tee (verschiedene Aktivitäten), Special-Preise von 17 bis 20 Uhr, 20 Uhr – Opernball auch in der Alten Lampe (*Herren* in Frack
und *Damen* im Abendkleid erhalten ein Glas Puhrsecco Gratis.), 21 Uhr- Ersatztermin für den am 12.02.09 ausgefallenen Gayquiz von und mit SiSi, 00:30 Uhr Lachsbrötchen-Häppchen Gratis.

Na dann, viel Vergnügen!

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Feb 10 2009

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Julia Malle

Fortschritt, fortschreiten - Wohin?

Abgelegt unter Verkehr

APM versus AW

Unlängst bezeichnete ein Freund die Grünen als fortschrittsfeindliche Partei. Anlass war die Diskussion um die Errichtung des so genannten Cable-Liner, im Jargon auch als APM (=Automatic People Mover) bekannt. Dieses auch Standseilbahn genannte Ding soll den Wiener Hauptbahnhof mit der  U1 verbinden. Praktisch vorstellen darf man/frau sich das Ganze folgendermaßen: Man/frau steige in einen Aufzug, steigt damit auf 25 m Höhe auf, legt anschließend eine verhältnismäßige kurze Strecke von 800 m zurück, steigt aus und fährt mit einem weiteren Aufzug wieder auf den Boden der Realität. Der Realismus ist es auch, der uns Grüne dazu veranlasst dieser “Innovation” kritisch gegenüberzustehen. Was in den Ohren mancher ziemlich lässig klingen mag, ist nämlich nicht nur unpraktisch, weil umständlich, sondern vor allem auch schweineteuer, d.h. 40 Mio. Euro. Viel günstiger und notwendiger wäre der Ausbau der Öffis bzw. eine bessere Anbindung des Straßenbahnnetzes an den Südbahnhof. 

In einer Presseaussendung vom 28. 11. behauptet die Bezirksvorsteherin des 4. Bezirkes, Susanne Reichard, “dass die Grünen für wahre Visionen für diese Stadt wieder einmal zu reaktionär und mutlos sind.” Liebe Frau Reichard! Nicht  zeitgemäß ist es, das Wort reaktionär, welches auf die französische Revolution zurück geht und eigentlich ”undemokratisch” bedeutet, mit den Grünen zu verbinden. Wenn Sie mit reaktionär wie oben genannter Freund (er hat seine Meinung mittlerweile geändert) fortschrittsfeindlich meinen, muss ich Sie bitter enttäuschen. Denn wir haben ein günstigeres und weit effizienteres Gegenkonzept: Voilà! 

Auto-Walks, AW, oder auch Beförderungsbänder genannt, wie es sie auch auf internationalen und modernsten Flufhäfen gibt: http://wien.gruene.at/verkehr/artikel/lesen/40286/ 

Mein persönlicher und für manche wahrscheinlich fortschrittsfeindlichster Gegenvorschlag zum Cable-Liner wäre folgender: Man nehme die 40 Millionen Euro, die die Standseilbahn kosten würde und investiere sie in den Bereich, der an allen Ecken und Enden kaputtgespart wird: Wissenschaft und Forschung. Dies wäre eine Investition in die Zukunft und auch hier beschäftigt man/frau sich mit Fortschritt. 

Julia Malle

P.S. Wenn Sie sich genauer über den Cable-Liner informieren wollen, darf ich Sie auf folgende Seite verweisen:

http://wieden.gruene.at/hauptbahnhof/artikel/lesen/39512/

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Feb 09 2009

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Barbara.Neuroth

Frauen singen auf weiten Schwingen

Abgelegt unter Wieden

14. März 2009
16:30

Heute abend habe ich mir wieder ein Frauen-Sing-Seminar bei Edith Jäger  am Beginn der Favoritenstraße in einer super-gemütlichen Gemeinsachaftspraxis gegönnt. Allein der Titel ihrer Seminare verspricht erhebende Wirkung. Durch das gemeinsame Singen und lustvolle bis lustige Stimmübungen verbringt frau einen erbaulichen Abend unter Gleichgesinnten.Die gute “Stimmung” hält über Tage an. … Es ist immer noch Platz für neue, die sich mit uns in Einklang bringen wollen;

hier die nächsten Termine: FixeFrauenSingen an den Montagen, 26.1.,

9.+23.2.,9.+23.3.,6.+27.4.11.+25.5.,8.6.

Anmeldung bei Edith.Jaeger@inode.at

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Feb 08 2009

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Barbara.Neuroth

Schlechtwetter-Spielplatz im Wien Museum

Abgelegt unter Nahversorgung, Wieden

In der Bezirksvertretung Wieden liegt seit Dezember 06 ein grüner Antrag zur Einrichtung eines Schlechtwetter-Spielplatzes im 4. Bezirk. Das ist eine wunderbare Einrichtung um mit kleinen Kindern im Winter statt in den Park in einen Raum, mit Spielgeräten gemeinsam die Freizeit zu verbringen. Die Kinder spielen und toben im (Wetter-)geschützen Bereich, die Eltern plaudern, wie auch im Park. Gut Ding braucht Weile, dabei ist der Aufwand nicht so groß, leer stehende Lokale gibt es genug, eine Finanzierungsmöglichkeit aus Bezirksmitteln über die Parkbetreuung gegeben.

Die segensreiche Einrichtung eines Indoor-Spielplatzes ist nun, ganz ohne Zutung des Bezirks und in bester Qualität nun doch umgesetzt worden. Schade, dass die langsam mahlenden bürokratischen Mühlen des Bezirks dieses Angebot für kleine Kinder nicht selber umgesetzt hat. Das Wien Museum hat in seinem Atrium bis Ende März einen Schlechtwetter Spielplatz eingerichtet, der alle Stückeln spielt.

http://www.wienmuseum.at/170.asp

Ich freue mich, dass es in so einer schönen, zentralen Lage so einen aufregenden Indoor Kinder-Spielplatz gibt und finde das eine tolle Initiative des Wien Museums.

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Feb 08 2009

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Barbara.Neuroth

Keine Naschmarktgarage, und das ist gut so

Im Spätherbst waren die Pläne für einen Garagenkobel im Hochwassergewölbe unter dem Naschmarkt plötzlich sehr konkret. Zumindest für manche, denn öffentlich waren diese Pläne nur für einen exklusiven Kreis, in der Verkehrskommission des 6. Bezirkes, zugänglich. Als Anrainerin, Freundin des und Konsumentin vom Naschmarkts (siehe auch meine Kolumnen in der Naschmarktzeitung http://www.wienernaschmarkt.eu/staende_info_uebrigs.html

Umso heftiger wurden diese Pläne öffentlich diskutiert, lobbyiert und kommentiert. Das ist keineswegs verwunderlich, denn der Hausverstand sagt einem schon, dass es sich bei diesem Projekt nur um eine Schnapsidee handeln kann:

Otto Wagner hat schon gewusst, wie er den Hohlraum unter dem Naschmarkt, für das tausendjährige Hochwasser dimensioniert. Jedes Volumen, das in diesen Hohraum hineingehängt wird, muss ja als Barriere wirken.

Garagen Aus- und Einfahrten sind schiarch, und verschlingen viel Platz an der Oberfläche,  das kann man sich bei jeder noch so hochgelobten Tiefgarage in Wien, ja in der ganzen Welt, ansehen.

Die 9 geplanten Auf- und Abgänge, gäserne Stiegenhäuser, die gleichzeitig als Abluftschächte dienen!! würden das denkmalgeschütze Ensemble des Naschmarkts verunzieren. Die Garagenabluft, die sich dann lauwarm  über Sushi und Radieschen legt, richtig g’schmackig!

Zuletzt, aber wohl am wichtigsten. Die Verkehrssituation um den “Bauch Wiens”. Die Weinzeilen sind an ihrer Leistungsfähigkeit angelangt, insbesondere am Samstag, wo sich der Markt der Käuferschaft erfreut, die er unter der Woche vermisst. Statt die öffentliche Verkehrsanbindung weiter zu verbessern, Radwege zu verlängern und zu verbinden, breite Fußverbindungen und Gehsteige, gute Beleuchtung, mehr Haltestellen für den Bus, Busspur, etc kurzum ein nicht-Auto-orientiertes Mobilitätskonzept für den Naschmarkt, ist gefragt.

Aber dafür fehlt dann sicher das Geld, für eine 8 Millionen teure Garage, bei der Autos durch eventuelles Hochwasser hinweggeschwemmt würde, gibt es offensichtlich finanzielle Mittel.

Dass nun das die rote Bezirksvorsteherin Kaufmann und der rote Verkehrsstadtrat Schicker einen vorzeitigen Planungstod der unsinnigen Naschmarktgarage ausgerufen haben hat vordergründig mit Vernunft zu tun. Hintergründig ist dafür sicher der massive Protest von prominenten und aufgebrachten AnrainerInnen und der Grünen Protestkampagne zu tun. Die Wahlen stehen vor der Tür und der rote Stimmenvorsprung vor den Grünen ist diesseits (Wieden) wie jenseits (Mariahilf) des Wienflusses nur haudünn. Da kann man den Grünen doch keinen politischen Erfolg vergönnen!

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Jan 23 2009

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Alkis

Kurz davor ist es passiert

Abgelegt unter Kino, Wieden

29. Januar 2009
18:00bis20:00
30. Januar 2009
18:00bis20:00
31. Januar 2009
18:00bis20:00
1. Februar 2009
18:00bis20:00
2. Februar 2009
18:00bis20:00
3. Februar 2009
18:00bis20:00
4. Februar 2009
18:00bis20:00
5. Februar 2009
18:00bis20:00

Ein ungewöhnlicher Film über ein ungewöhnliches Thema. Menschen an verschiedenen Orten erzählen von sich, von ihrer Beziehung zu ihrem Ort. Und trotzdem ist keine Dokumentation über Heimat draus geworden, sondern eine bedrückende Studie zum Thema Frauenhandel.

Regisseurin Anja Salomonowitz hat 2006 das ungewöhnliche Doku-Drama mit Menschen erzählt, die hier, in unserer unmittelbaren Nachbarschaft irgendwas mit Frauenhandel zu tun haben: Ein Kellner im Bordell, eine Diplomatin, ein Taxifahrer, ein Zöllner. Zu Recht bekam der Film einen ganzen Haufen Preise: Bei der Diagonale, bei der Berlinale und nicht zuletzt auch bei der Viennale 2007. Endlich regulär im Kino zu sehen und sehr empfehlenswert.

Ab 29.1. im Schikaneder

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