Jan
29
2009

Alkis
Kollegin Julia erwähnte, dass es die besten Schnitzel Wiens im Anzengruber gibt. Darf ich dem leicht widersprechen? Die sind zwar mehr als nur ‘gut’, aber die Besten gibt es woanders.
Ich meine, die besten Schnitzel Wiens gibt es zweifellos beim Gasthaus Weidinger in der Danhausergasse beim Theresianum.
Allerdings muss man hier dem Chef vertrauen und nach dem Großmutterschnitzel schauen. Nach dem ausbacken kommen die leckeren Riesen nochmals kurz in die Pfanne, wo sie mit heißem Schmalz ihre goldbraune Farbe bekommen. Die kross gebackenen Schnitzel haben die wohl beste Panier Wiens. Unbedingt empfehlenswert.
Gasthaus Zum schattigen Garten, Danhausergasse 3, 1040 Wien
Tags: Beiseln, Gastronomie, Lokale, Restaurants, Schnitzel
Jan
27
2009

Julia Malle
Das Fieber so hoch, die Gliederschmerzen so stark und die Paranoia, jemandem die Hand zu schütteln, so groß wie nie zuvor. Winterzeit ist Grippezeit. Und die ist momentan total en vogue, vermeldet doch die österreichische Presse eine Grippewelle nach der anderen. Was man/frau dieser Tage auch lesen kann und die Paranoia zusätzlich steigert, ist, dass nicht einmal jede/r 5. gegen die bösen unsichtbaren Viren geimpft ist. Damit sind wir europäisches Schlusslicht. (Ein Zustand, mit dem wir übrigens schon lange vertraut sind - siehe AkademikerInnenquote, siehe Universitätsbudget etc.) Sollten Sie jemals vorhaben, sich der Anti-Grippe-Impfung zu unterziehen, tun Sie es jetzt. Den Impfstoff bekommen Sie um 20 Euronen und im Moment übernimmt Ihre Kasse noch die Kosten für die Piekserei. Okkasion sozusagen. Denn: Nach Durchsicht des aktuellen Regierungsprogramms muss man/frau dem griechischen Orakel mehr Verbindlichkeit zusprechen, als den Plänen der Regierung zur Sanierung der Kassen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn Sie an der Grippe leiden, oder sich impfen lassen wollen, bzw. nach der 10. Dr. Google-Recherche immer noch todkrank ( ”stechender Kopfschmerz” im google eingegeben gibt allerdings immer Gehirntumor) sind, empfiehlt sich der Gang zum/zur Arzt/Ärztin Ihres Vertrauens. Eine Liste praktizierender AllgemeinärztInnen für den 4. Bezirk finden Sie hier: http://www.aekwien.or.at/997.py
Weiterempfehlungen und name dropping erwünscht. Ich bin nämlich immer noch auf der Suche.
Julia Malle
Tags: ÄrztInnen, Gesundheit, Grippe, Krankheit
Jan
25
2009

Julia Malle
Seit nunmehr gut 1,5 Jahren lebe ich auf (Warum heißt es eigentlich “auf”, das irritiert mein germanistisches Herz zutiefst), in, um, oder vor mir aus auch bei der Wieden. Zugegeben, Liebe auf den ersten Blick war es nicht. Wie hätte es auch anders sein können, aus dem hippen (hipp=anderes und weniger stigmatisiertes Wort für Bobo) 7. Wiener Gemeindebezirk kommend? Das lag aber nicht nur an der politischen Bezirksstruktur von Boboville, nein: In Boboville gab und gibt es alles was mein und andere junge und junggebliebene Herzen begehren, insbesondere lässige Lokale. Mittlerweile habe ich mich in 1040 verliebt, gerade weil die Wieden ein Ort ist, aus dem noch sehr viel zu machen ist und aus dem man/frau vieles viel besser machen könnte, als es jetzt der Fall ist. Weil frau/man noch eine gewisse Aufbruchsstimmung spürt und weil die nächsten Wien-Wahlen zeigen werden, in welche Richtung dieser Aufbruch geht. Es verspricht also spannend zu werden. Was sich mir aber immer noch zuwenig erschließt, sind die guten und coolen Lokale, Beiseln, Restaurants usw.usf. AUF der Wieden. Das liegt aber vor allem daran, dass ich ansonsten mit 25 Gefahr laufe, eine von Ex-Kanzler Gusenbauer diagnostizierte Bummelstudentin zu werden und damit in guter Gesellschaft von Joschka Fischer und Bill Gates zu sein. Laut Wikipedia ist ein Bummelstudent “die umgangssprachliche Bezeichnung für einen Studenten, der die Freiheiten des Studentenlebens nicht dazu verwendet, sein Studium selbstverantwortlich individuell zu optimieren, sondern den Verlockungen der Möglichkeiten einer intensiven Freizeitgestaltung nachgibt und seine Studien vernachlässigt.” Weil ich also keine Zeit mehr auf eine intensive Suche nach möglichen Freizeitgestaltungen verschwenden darf, bitte ich euch um Mithilfe. Ich bitte um schnelle und kurze Lokal-Tipps in alphabetischer Reihenfolge in 1040 Wieden, oder auch knapp darüber (1050, 1010, 1100 usw., dem Begriff der Grenze stehe ich eher kritisch gegenüber). Ich bedanke mich im Voraus für Eure Mitarbeit an einer gemeinsamen Lokalführerin (nicht nur Restaurants, auch Bars, Kaffehäuser etc.) für die Wieden und beginne mit A wie Anzengruber: Ich verdanke diesen Tipp meiner lieben Kollegin Barbara Neuroth. Das Anzengruber verfügt über den Charme vergangener Jahre und es stimmt: In der Schleifmühlgasse 19 in 1040 Wien erhält mensch tatsächlich “the best-Schnitzel in town” (wenn auch nicht vom Kalb, sondern vom Schwein).
Alles Liebe, Julia Malle
Tags: Bars, Beiseln, Cafés, Clubs, Lokale, Restaurants
Jan
24
2009

Barbara.Neuroth

Als aktive und winterfeste Radlerin sitzen mir jetzt noch die Horrormeldung von 3 getöteten RadlerInnen im Herbst auf Wiens Straßen in den Gliedern. Jetzt ist die Jahresbilanz also ausgewertet und es ist amtlich und nicht ein dummer Zufall, ein Pech, Fahrlässigkeit,.. oder was immer an Entschuldigung für so eine Häufung von Unfällen angeboten wird. Jetzt werden wieder die ExpertInnen und die Politik ihre Wortspenden abgeben und die Mühlen der Entscheidungsfindung zwischen diesen beiden Extremen wird zu besseren oder schlechteren Ergebnissen in der Umsetzung der Radwegeplanung führen. Dabei ist es gar nicht so schwierig: Tempo 30 auf den Straßen, Sichtbarmachen der RadlerInnen für die AutofahrerInnen (nicht verstecken hinter parkenden Autos), durchgängige Radwege - kein Stückwerk, freie Sicht auf Kreuzungen (auch wenn das ein paar Parkplätze kostet), gute Sichtbarkeit der RadfahrerInnen (helle Kleidung, wer will,Warnwesten in der Nacht, Blinklichter und Tempo runter, vor allem wenn sich RadlerInnen und FußgängerInnen die Verkehrsbereiche teilen) Ich vermute, dass die meisten Verkehrsplaner AutofahrerInnen sind, ich weiss, dass die meisten PolitikerInnen AutofahrerInnen sind. In der Umsetzungsphase von Radwegplanung müssen die Strecken von selber radelnden AutofahrerInnen getestet werden, sonst wächst kein Bewusstsein für die Probleme des Radverkehrs in der Stadt. Die Antwort, eher laienhafte Vermutung von Frau Verkehrsministerin Bures, dass die sprunghaft angestiegenen Todesfälle im Radverkehr nicht allein damit zusammenhängt dass einfach viel mehr Radeln auf den Straßen unterwegs sind, zeugt doch von einem Funken der Erkenntnis. Mögen Taten folgen!! Ein paar Problemfälle von der Wieden gefällig:
- Mehrzweckstreifen Paulanergasse: ab der Einmündung in die Favoritenstraße endet der Radweg
- Radweg Margaretenstraße: viel zu eng für zu schnell Radelnde in beide Richtungen, Konflikt mit FußgängerInnen und einbiegende und abbiegende Autos vor allem am Wiedner Stern (höhe Waaggasse)
- Kreuzung Operngasse Kl. Margaretenstraße und Schleifmühlgasse, Abbieger gefährden geradeausfahrende RadlerInnen (die im Vorrang sind, aber nicht gesehen werden oder selber sehen)
- Der Mehrzweckstreifen Wiedner Hauptstraße stadteinwärts endet bei der Wirtschaftskammer, plötzlich und unangekündigt, just bei einer Kreuzung, die die Autofahrer durch Abiegespur (mit der Bim im Nacken) und Verengung der Fahrbahn heillos überfordert. Und dort will auch noch der Radverkehr Platz!
Die Liste ist alles andere als vollständig, sie soll vielmehr einladen Ihre Wahrnehmungen hier im blog zu beschreiben.
Tags: Radverkehr
Jan
23
2009

Barbara.Neuroth
Gestern hörte ich es im Radio. Der Film “Revanche” von Regisseur Götz Spielmann, der im 4. Bezirk wohnt und “umgeht”, ist nun in die engste Auswahl der ausländischen Filme für die Oscar-Verleihung 2009 gekommen. Es wird spannend am 22. Februar! Nach dem Oscar-Hype um “Die Fälscher” im vergangenen Jahr, hat es wieder ein österreichischer Film unter die besten 5 geschafft. Der Beitrag, der durch ein Wiedner Geschäft zu den Fälschern geleistet wurde, sei aber hier nicht unerwähnt: Die Abendkleider aus der Casinoszene stammen von Flo Vintage Nostalgische Mode aus der Schleifmühlgasse.
Zurück zum Film „Revanche“: Wir wünschen Götz Spielmann Toi-Toi-Toi für die Nominierung, wir werden dieses Thema weiter verfolgen.
Tags: Film, Flo Vintage Nostalgische Mode, Götz Spielmann, Oscar, Revanche
Jan
23
2009

Alkis
| 29. Januar 2009 |
| 18:00 | bis | 20:00 |
| 30. Januar 2009 |
| 18:00 | bis | 20:00 |
| 31. Januar 2009 |
| 18:00 | bis | 20:00 |
| 1. Februar 2009 |
| 18:00 | bis | 20:00 |
| 2. Februar 2009 |
| 18:00 | bis | 20:00 |
| 3. Februar 2009 |
| 18:00 | bis | 20:00 |
| 4. Februar 2009 |
| 18:00 | bis | 20:00 |
| 5. Februar 2009 |
| 18:00 | bis | 20:00 |
Ein ungewöhnlicher Film über ein ungewöhnliches Thema. Menschen an verschiedenen Orten erzählen von sich, von ihrer Beziehung zu ihrem Ort. Und trotzdem ist keine Dokumentation über Heimat draus geworden, sondern eine bedrückende Studie zum Thema Frauenhandel.
Regisseurin Anja Salomonowitz hat 2006 das ungewöhnliche Doku-Drama mit Menschen erzählt, die hier, in unserer unmittelbaren Nachbarschaft irgendwas mit Frauenhandel zu tun haben: Ein Kellner im Bordell, eine Diplomatin, ein Taxifahrer, ein Zöllner. Zu Recht bekam der Film einen ganzen Haufen Preise: Bei der Diagonale, bei der Berlinale und nicht zuletzt auch bei der Viennale 2007. Endlich regulär im Kino zu sehen und sehr empfehlenswert.
Ab 29.1. im Schikaneder
Tags: Film, Kino
Jan
23
2009

Alkis
| 9. Februar 2009 17:00 | bis | 10. Februar 2009 02:00 |
Jetzt wird es offiziell: Die Ost-Bar im Ost Klub wird endlich offiziell eröffnet. Balkanische Weine und leckere Kleinigkeiten zum Essen soll es geben.
Wichtiger aber die Musik: Zur Eröffnung spielt das Vienna Balkan Trio. Mit offener Bühne für Gigs und Live Piano. Die Ost Klub DJs sorgen wie gewohnt für groovigen Balkansound, Soul und funky Tunes aus aller Welt.
Am 9.2.09 ist die offizielle Eröffnung
Tags: Balkan, Musik, Ost Klub, Termin, Veranstaltung